#09 Von Sokcho nach Busan

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Heute liegt hauptsächlich Autofahren vor uns. Es geht in den Südosten in die 3,3 Millionenstadt Busan.

Wir meiden die Autobahn und nehmen die meist doppelspurige Straße Nr. 7 zum Teil an der Küste und zum Teil durch Städte hindurch.

Einige Passagen an der Küste sind mit Stacheldraht und Wachtürmen versehen. Ein weiteres Attribut des Nord-Süd-Konfliktes.

An einem Tempel und ein paar Strandabschnitten pausieren wir. Unter anderem am Guiness Weltrekord-Bahnhof Jeondongjin: er liegt so nahe am Meeresufer wie kein anderer Bahnhof der Welt. Vom Strand aus sieht man das Sun Cruise Hotel auf einer vorgelagerten Klippe. Es ist einem Kreuzfahrtschiff nachempfunden.

Es geht vorbei an Reisfeldern, Hochhaussiedlungen und durch eine grüne hügelige Landschaft.

Das Aufofahren ist sehr entspannt. Auffallend ist, dass es quasi keine farbigen PKWs gibt. Hauptsächlich weiß, schwarz und silber oder grau sind die Fahrzeuge. Man will nicht auffallen oder herausstechen aus der Masse.

Auch auf dieser Fahrt ist der zahlreiche Leerstand von Geschäftshäuser und Läden deutlich.

Kurz vor Ulsan beginnt der dichtere Verkehr. Die Wohnhochhaussiedlungen beeindrucken uns auch hier.

Problemlos kommen wir zu unserem Hotel L7 (Lotte) in Haeundae nördlich von Busan Downtown. Man darf sich kein beschauliches Strandleben vorstellen. Die enormen Hochhäuser reichen bis direkt an den Strand. Nichtsdestotrotz ist der Strand total sauber und die Atmosphäre ist chilliger als in Seoul – dank mehr getragener Flipflops 😉.

Vom 14. Stockwerk haben wir einen fantastischen Blick und ebenso unten vom Strand aus. Eine Sandkunst Galerie ebenfalls enormen Ausmaßes steht zur Besichtigung parat.

Wir bummeln noch die Streetfood-Meile hoch und runter und speisen in einem Restaurant Seidentofu-Eintopf und Lauch-Pfannkuchen.