Die „late birds“ schwingen sich am späten Vormittag in den Sattel Richtung Süden. Dieses Jahr geht es in die Toskana. Da wir Autobahnen wie üblich meiden, erarbeiten wir uns etappenweise die Fahrt Richtung Italien.
Zunächst geht es auf den bekannten Strecken in den Odenwald. Durch Münster, Dieburg, Groß-Umstadt und Höchst im Odenwald nach Rimhorn, Breitenbrunn und Klein-Heubach nach Miltenberg. Hinter Miltenberg pausieren wir auf einem Waldparkplatz.
Schön grün geht die Fahrt bei bestem Wetter durch Wald und Wiesen weiter. Hinter Walldürn nehmen wir die B27 nach Hardheim und weiter nach Tauberbischofsheim. Danach die 290 Richung Bad Mergentheim. Weiter geht es auf der 290 durch Wälder und Felder. Mal sehen wir einen Storch und mal einen Raubvogel. Vor Herbsthausen gönnen wir den müden Knochen eine Rast.



Herbsthausen mit seiner Brauerei und Riedbach, ebenfalls mit einer kleinen Brauerei, passieren wir dann ohne Halt. Wir erinnern uns, dass wir hier auf dem Rückweg von Slowenien sehr gut in einem Biergarten gegessen haben.
Es geht immer weiter dahin… auf der Romantischen Straße. Und es ist wirklich schön zu fahren. Über Blaufelden und Wörnitz führt uns der Weg auf kleinen Straßen vobei an Feuchtwangen und dann auf der B25 nach Dinkelsbühl. Dort besichtigen wir spontan die „schönste Altstadt Deutschlands“ im Schnelldurchgang und satteln wieder auf. Der Himmel verdunkelt sich zusehends, aber noch reiten wir dem drohenden Regen davon.


Die B25 ist sehr gut ausgebaut und auch immer noch Teil der „Romantischen Straße“. Nun geht es ins Nördlinger Ries und wir fahren durch das durch einen Asteroideneinschlag vor 14,5 Millionen Jahren entstandene fast kreisrunde Becken. Die landschaftlichen Strukturen sind hier anders, als z.B. die der Alb. Wenn man sie durchfährt ist das aber gar nicht mal so sichtbar. Ein paar Kilometer weiter erhaschen wir kurz vor einer Tunneldurchfahrt einen Blick auf die imposante Harburg.
Und dann sind wir auch schon in Donauwörth, unserem ersten Ziel dieser Reise. Wir schlendern nach dem Absatteln in der Hoffnung auf ein Getränk durch die Altstadt, aber das Wetter wirkt auf einmal bedrohlich und so verziehen wir uns in unser Hotelzimmer… just, als der Regen einsetzt.






Nach Donauwörth

