Einen Tag setzen wir aufgrund des starken Regens und der Gewitter komplett aus. Dann müssen wir leider schon die Heimreise antreten. In zwei Etappen geht es gemächlich zurück nach Hessen.
Auf der ersten Etappe geht es über den Obertauern nach Neuburg an der Donau. Es regnet und auf dem Pass zeigt das Thermometer nur noch schlanke 8 Grad 🥶.
Vor Werfen geht es auf der 159 gut ausgebaut immer an der Salzach entlang weiter – teilweise imposant an steilen Felsen vorbei. Wir haben viele Kilometer vor uns und verzichten daher auf Sightseeing. Nichtmal die direkt an der Strecke gelegene Salzachklamm erkunden wir, nur ein Kaffee und eine Biopause am Pass Lueg sind drin. Auf breiter Land- und Bundesstraße führt uns dann der Weg durch Salzburg. Zack sind wir schon über die Grenze und wieder in Deutschland. In Bayern ist die Bundesstraße breit und teilweise schnurgerade, da wir km machen wollen, ist uns das ganz recht.
In Tittmoning pausieren wir direkt auf dem trapezförmigen Stadtplatz. Die Altstadt mit den Blendfassaden ist aufgrund des typischen Inn-Salzach-Stils sehenswert. Dann geht es bei mittlerweile sommerlichen Temperaturen weiter.




Relativ angenehm cruisen wir die restlichen 180km durch die Landschaft. Immer wieder müssen wir mal anhalten und kurz die Beine ausstrecken. Gegen frühen Abend erreichen wir das Acker Hotel in Neuburg an der Donau. Die Besonderheit an diesem Hotel ist die bereits beim Bau umgesetzte Nachhaltigkeit (so erklärt man es uns). Wir satteln ab und schlendern ca. 20 Minuten in die Altstadt an der Donau. Das Licht ist wunderbar und nach einem kleinen Rundgang gibt es noch einen netten Absacker und wir stoßen auf den letzten Reisetag an.





Am nächsten Morgen geht es nach einem hervorragenden Frühstück weiter. Ab und an versuchen wir der eintönigen geraden Bundesstraße zu entkommen, just dann fahren wir in Sackgassen. In Riedbach ist es Zeit für eine Mittagspause. Die Brauereigaststätte Riedbach (Franken Bräu) bietet sich an. Wir werden super herzlich empfangen und sitzen angenehm schattig bei einem alkoholfreien Weizen. Da will man gar nicht mehr aufsteigen… aber rund 150 km liegen noch vor uns durch Baden-Württemberg und Hessen. Bei knackigen 32 Grad trudeln wir zu hause ein.
Unser Fazit: in Tschechien waren wir zu kurz, um uns ein Urteil bilden zu können, Slowenien war nett, aber wir haben etwas die Herzlichkeit vermisst, Österreich ist landschaftlich unschlagbar (auch ohne Adriaküste) und die Herzlichkeit gefällt uns dort auch.



Insgesamt ca. 2530 Kilometer

