Wieder ein Balkonfrühstück mit Bergblick… herrlich. SB würde heute gerne einfach nur wirklich mal nichts tun, SL hat schon wieder das nächste Highlight im Augenwinkel… also ziehen wir doch noch los. Auf dem Mopped soll es über die Nockalmstraße gehen. Wir haben uns eine schöne Rundtour rausgesucht. Über die Katschberghöhe zur Nockalmstraße und über die Turracher Höhe wieder zurück. Das Wetter soll bis zum Nachmittag stabil sein. Man weiß das nie so genau, je nach Wetter App werden gerne mal unterschiedliche Infos angezeigt.
Über Sankt Michael im Lungau düsen wir auf der 99 über die Katschberghöhe und weiter bis Kremsbrücke. Die folgende schöne Strecke entlang der Krems bis Innerkrems kennen wir ja bereits von unserer Anreise. Dieses Mal biegen wir in Innerkrems aber auf die mautpflichtige Kärntner Nockalmstraße ab.
16 EUR pro Motorrad kostet der Spaß. Wir schrauben uns in die Höhe – mal sanft, mal in Spitzkehren geht es bis zur Eisentalhöhe auf 2042m. Nach nicht einmal der Hälfte der gesamten 34km Strecke erreichen wir diesen Scheitelpunkt.







Danach geht es kurvig rasch abwärts und vorbei an dem Bauernbad Karlbad sowie weiteren informativen Ausstellungen zum Biosphärenreservat Nockberge. Die Schiestlscharte ist zu erklimmen, danach fährt man direkt auf den kleinen Windebensee mit seinem Naturlehrpfad zu.





Wir hoffen auf eine lauschige bewirtschaftete Hütte, aber im südlichen Teil der Panoramastraße gibts da keine große Auswahl. Also cruisen wir weiter – auf der gesamten Strecke gilt ein Tempolimit von 70kmh.
In Unter-Winkel ist die Nockalmstraße zu Ende und wir schwingen uns auf der 95 steil empor zur Turracher Höhe, einem Skigebiet inklusive anschaulichem kleinen See genau im Ort. In der eher nicht so idyllischen Ortsmitte kehren wir in einem Gasthaus ein. Der Himmel verdüstert sich, aber wir sind optimistisch, denn die Regenradar App zeigt keinen Regen an.
Durch die Turracher Höhe verläuft übrigens die Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark, wir befinden uns also bei der Abfahrt Richtung Norden auf steirischem Boden. Auf der 95 fahren wir über Predlitz (ab dort wieder im Bundesland Salzburg) bis nach Tamsweg. Kurz hinter Tamsweg und nur wenige Kilometer von unserer Unterkunft entfernt zieht der Himmel schnurstracks zu und wir kommen in einen Regen (natürlich haben wir optimistisch unserer Regenkleidung nicht dabei). Den Einkauf fürs Abendessen lassen wir daher sausen und düsen direkt in die trockene Garage. Kaum sind die Motoren aus, beginnt auch schon der Tanz von Blitz und Donner… und das geht so bis in den Abend und nach Ladenschlusszeiten… nix war es mit dem Einkauf.


