#56 Savines-le-Lac: Das Haus am See

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Nach einem spartanischen Frühstück, dem Tankritual und der Erkenntnis, dass das neue TomTom Navi bereits durch einen Wackelkontakt Ladeprobleme hat, beginnt eine entspannte kleine Tour Richtung Savines-le-Lac am Lac-de-Serre-Ponçon. Enge Täler, Obstplantagen, Felder und Nadelwälder begleiten uns abwechselnd.

Es ist unerwartet richtig schön auf den kleinen Straßen. Hinter Bréziers überqueren wir einen Bewässerungskanal und den Fluß Durance Richtung Lac-de-Serre-Ponçon, einen Stausee, der den Kanal speist und den Durance staut.

Espinasse ist der westlichste Ort des Sees. Dort beginnt die Auffahrt am nördlichen Ufer bis über die Staumauer. Nach ein paar engen Kurven erreichen wir einen Parkplatz mit Infotafeln zum Damm. Dort lässt es sich gut für einen Snack anhalten und pausieren.

Die Staumauer ist Europas größter Erddamm und wurde 1955-1961 zum Zwecke der Trinkwasserversorgung, des Hochwasserschutzes und der Energieerzeugung erbaut. Daneben wird der Stausee heutzutage stark touristisch genutzt. Das Wasser ist super klar und lädt zum Baden ein. Erstmal geht es den Höhenzug wieder runter mit tollem Blick auf den Stausee.

Noch wenige Kilometer sind es bis Savines-le-Lac, wo wir unser Quartier in einem kleinen Hotel (Les Chaumettes) nahe zum See haben. Wir sind zu früh zum Einchecken. Erfreulicherweise gibt es am Strand eine Beachbar zur Überbrückung mit Reggaemusik und Kaltgetränken… genau richtig bei dem herrlichen Wetter und knappen 30 Grad!

Nach dem Abendritual (Duschen und Wäsche waschen) drehen wir eine kleine Runde durch den Miniort

und schlürfen auf dem Balkon ein weiteres Kaltgetränk. Unser Balkon hat seitlichen Seeblick und der Garten und die Terrasse mit direktem Blick zum See entschädigen etwas für die nicht absolvierten Tage am Meer.