Auf die Hitze und Trockenheit der letzten Tage folgt der Regen. Wir starten unseren Streifzug durch die schicke Metropole am Mittelmeer bei Nieselregen und angenehmer Temperatur. Nach einem leichten japanischen Mittagssnack spazieren wir zunächst ziellos durch die Gegend, eine Einkaufsmeile entlang und kommen beim Place Masséna raus. Ein Blickfang sind die schwarz-weiß-karierten Pflaster und die sieben Skulpturen, die auf neun Meter hohen Masten über dem Platz thronen und sieben Kontinente symbolisieren sollen.



Direkt in der Nähe ist die Promenade du Paillon, ein 1,2 km langer Park mit u.a. einem Wasserspiel aus 128 Fontänen. Der botanische Park ist nicht nur was für Pflanzenliebhaber, sondern auch für Kinder gemacht und gedacht. Bei den Wasserfontänen und auf den Spielplätzen herrscht normalerweise reges Treiben und fröhliches Gequietsche. Bei unserem ersten Besuch ist es allerdings aufgrund des Regens ziemlich leer.

Wir lassens uns durch die Gassen treiben. Im Gegensatz zum gestrigen Abend mit Musik an allen Ecken und Plätzen, ist es relativ ruhig. In einem Café mit Blick auf die Strandpromenade schlürfen wir Kaffee, bevor wir nach einem Ausflug zum Meer die Altstadt weiter erkunden.

Auf der Promenade dämmert es uns langsam… die ganzen Absperrungen… in zwei Tagen findet hier der Nizza Ironman Triathlon statt. Glück gehabt, dass wir vorher da sind. Die blauen Stuhlreihen entlang der Promenade sind ein Hingucker. Wir knippsen ausgiebig, solange sie noch nicht für das Sportevent weggeräumt werden.



Ein paar Meter weiter bietet das Meer für uns eine echte Attraktion. Bei zwei Badenden taucht eine dreiecksförmig Finne oder Flosse aus dem Meer auf und beginnt zu kreisen. Im ersten Moment denken wir, oh ein Hai! Das vermuten die Schwimmer wohl auch und suchen besonnen das Weite. Bei längerem Betrachten fällt auf, dass die Flosse nicht wie eine Finne nach oben steht, sondern eine rudernde Bewegung macht. SL als passionierte Wasserratte denkt sofort an einen Mondfisch. Der kommt in diesen Gewässern zwar ab und an vor, ist aber eher woanders heimisch. Das wäre das absolute Highlight, auch wenn wir nur einen Teil dieses seltsamen Tieres gesehen haben.
Nach dieser Attraktion marschieren wir in die Altstadt. Enge Gassen,




viele Restaurants und der Marché aux fleurs (der natürlich gerade zu macht) bieten schöne Fotomotive.






Wir kreuzen hin und her und stehen auf einmal vor der Treppe Richtung Wasserfall und Festungsruine. Also geht es nun die Stufen hoch, in der Hoffnung auf eine grandiose Aussicht.

Unerwartet groß und weitläufig ist das Gelände der ehemaligen Zitadelle, von der quasi nichts mehr übrig ist. Beim künstlich angelegten Wasserfall

hat man eine tolle Aussicht über die Bucht bis zum Flughafen.

Auf der andern Seite des Hügels schaut man hinunter auf den alten Hafen.

Es ist mittlerweile früher Abend und wir schlendern entlang der Mole mit den Yachten in allen Größen.






Durch Altstadt und die Parkanlage marschieren wir zurück ins Hotel und verspeisen ein leckeres frisches Foccacia vom Laden um die Ecke.

