#16 Kurztrip Binic und Saint-Quay-Portrieux

,

Il pleut! Den ganzen Vormittag chillen wir daher in der Hütte (lesen, essen, trinken, Blog schreiben) und machen hin und wieder die Schiebetür auf, um den frischen Regen- und Wiesenduft reinzulassen.

Am frühen Nachmittag klart es auf und wir schwingen uns auf die Motorräder um im Nachbarort Binic eine Kleinigkeit zu essen. Dies gestaltet sich schwierig, denn wir haben die französischen Essenszeiten nicht so verinnerlicht. Immer dann, wenn uns der Hunger packt, haben die Bistros und Restaurants zu. Weil a) schon geschlossen, b) noch nicht geöffnet, c) Ruhetag. Bei unserer Ankunft in Binic ist es 18:00 Uhr und die Läden haben gemäß des französischen ungeschriebenen Gesetzes zur Nahrungsaufnahme also noch nicht auf – erst ab 19:00… Zut alors! Ein kurzer Bummel durch den kleinen Hafen mit überschaubarem Charmfaktor und wir beschließen, zum anderen Nachbarort Saint-Quay-Portrieux zu fahren. Gott sei Dank! Einerseits ist es ein ansprechender Ort mit einer schönen Hafenanlage

und andererseits haben wir sensationell gut gegessen im Restaurant la cachette mit dem besten Service! Der Koch hat sich getraut, einen Hauch von „urban kitchen“ in die Bretagne zu bringen. Der kleine, gemütliche Laden ist voll und normalerweise gibt es ohne Reservierung keinen Platz. Wir haben aber Punkt 19:02 an der Türe gekratzt… der super nette Kellner hatte wohl Mitleid 😄.

Da wir auf unserer Reise nicht so oft in Restaurants gehen (haben ja immer zu 😉), waren wir hier entsprechend ganz aus dem Häuschen.